Kunststoffe: in Architektur und Konstruktion

 

 

Kunststoffe, hier im einleitenden Vorwort – und später auch nicht mehr – gar „Plastik“ genannt, sind hochleistungsfähige Werkstoffe, die seit den Sechzigern des 20. Jahrhunderts und in den letzten Jahren in rasant zunehmendem Maße auch Anwendung in der Architektur finden. Sie faszinieren durch vielfältige technische Eigenschaften, durch ihre Formbarkeit, den hohen Grad unterschiedlichster Bearbeitungsmethoden und ihren Einsatz in komplexen Materialverbünden.

Die hier vorliegende Publikation trägt dem Aufschwung Rechnung. Sie bietet eine durchaus (in die Physik/Chemie) tiefergehende Einführung in die Werkstoffeigenschaften sowie in deren konstruktive und gestalterische Möglichkeiten. Herstellung, Verarbeitung und Konstruktionsprinzipien werden beschrieben und die für die Architektur relevanten Kunststoffprodukte und -halbzeuge vorgestellt. Eine Auswahl von 25 internationalen gebauten, großen wie kleinen Projekten, geordnet nach Kunststoffarten und Funktionsweise (bezogen auf den Werkstoff), dokumentiert die Anwendungen von Kunststoff in der Architektur. Ein Ausblick erläutert Tendenzen in der Forschung, hier geht es, stichwortartig angerissen, um neuartige Verbünde, über Ertüchtigungsmaßnahmen in die Jahre gekommener Konstruktionen oder Oberflächen, um das Rapid-Prototyping-Verfahren und Systementwicklungen. Damit haben wir eine umfassende Einführung und einen guten Überblick über den gegenwärtigen Stand der Kunststoffe in der Architektur. Be. K.

Engelsmann / Spalding / Peters
Kunststoffe: in Architektur und Konstruktion
168 S., 280 Farbabb., 49,90 €
Birkhäuser, Basel 2010
ISBN: 978-3-0346-0321-8

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